Iguazú Wasserfälle und Itaipú Staudamm

Von Buenos Aires kommend, endete meine Zeit im schönen Argentinien mit dem Besuch der weltberühmten Iguazú Wasserfällen. Dieses monumentale Wunder der Natur befindet sich ganz nah am Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay und verläuft auf der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien.

Ich verbrachte einen ganzen Tag auf der argentinischen Seite im eigens dafür eingerichteten Nationalpark. Mit dem Bus ist dieser sehr leicht aus der Stadt Puerto Iguazú zu erreichen. Obwohl ich ihn mit 25€ Eintritt doch recht teuer fand, ist er sehr schön eingerichtet und für große Besucherströme vorbereitet. Gut ausgebaute Wanderwege lassen erleichtern es, den Park zu durchwandern.

Nach Ankunft und einer kurzer Fahrt mit der Parkeisenbahn ging es direkt zum Garganta Del Diabolo – dem Rachen des Teufels. Hier befindet sich der größte der rund 250 Wasserfälle, an denen der Iguazú Fluss bis zu 70m in die Tiefe stürzt. Auf knapp 2km Breite stürzt sich das Wasser hier in die Tiefe und wirbelt dabei Unmengen von Wasserdampf auf.

Nach ausgiebiger Fotosession ging es zum oberen Rundwanderweg, über den man sehr beeindruckende Aussichten von oben auf mehrere Wasserfälle bekommt. Mit meiner netten argentinischen Hockeymannschaft, die ich unterwegs kennenlernte, liefen wir durch dichten Regenwald und konnten neben Affen auch viele Coati – eine Art Waschbär – beobachten.

Zum Abschluss ging es noch zum unteren Rundwanderweg, der einen direkt an den Fuß eines weiteren riesigen Wasserfalls bringt. Ich verbrachte locker 6 Stunden mit wirklich faszinierenden Aussichten und beeindruckenden Erlebnissen.

Am nächsten Tag verließ ich Argentinien und nahm den Bus nach Foz de Iguaçu in Brasilien, um mir auch diese Seite anzuschauen. Foz selbst wer nicht so hübsch, aber der deutlich kleinere Park auf brasilianischer Seite ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Hier sieht man die Fälle aus einem ganz anderen Winkel und kann die argentinische Seite sehr gut beobachten. Rund 1500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde flossen zum Zeitpunkt meines Besuchs über die Fälle – das ist schon nicht wenig!

Am nächsten Tag hatte ich einen Besuch im leistungsstärksten Wasserkraftwerk der Welt, dem Itaipú Staudamm gebucht. Das Gemeinschaftsprojekt zwischen Brasilien und Paraguay liegt genau auf der Grenze der beiden Staaten und wird von beiden auch gemeinschaftlich betrieben. Der Staudamm ist 8km lang und rund 180m hoch. Er staut den Rio Paraná auf, der nun einen rund 160km langen See bildet. Die Kraft des Wassers wird durch 20 Turbinen (10 für Paraguay und 10 für Brasilien) in Elektrizität umgewandelt. Jede Turbine hat 700MW Leistung und damit erzeugt das fast konstant ausgelastete Kraftwerk rund 10 mal so viel Elektrizität wie Isar 2, das leistungsstärkste Kernkraftwerk der Welt.

Es floss zu meinem Besuch sogar so viel Wasser in den See, dass der Spillway (Überlauf) genutzt wurde um überschüssiges Wasser abzuführen. Hier lief ungefähr so viel Wasser über, wie in den gesamten Iguazú-Wasserfall. Ein wirklich beeindruckendes Wunder der Technik, welches sauberen Strom für 75% des paraguayischen und 15% des brasilianischen Energiebedarfs deckt.

 

Als nächstes ging es in einer 24h dauernden Busfahrt via Campo Grande nach Bonito in Mato Grosso del Sur. Was ich da erlebte, gibts im nächsten Blogpost.

Buenos Aires & ein Kurztrip nach Uruguay

Es bleiben mir noch sechs Wochen hier in Südamerika – dann ist diese Zeit erst einmal zu Ende. Aber deswegen muss ja keine Trauerstimmung aufkommen, gerade wenn man in einer Stadt wie Buenos Aires nicht nur Silvester verbracht hat, sondern auch ein paar Tage mehr Zeit hatte, um etwas mehr das Leben der Porteños zu erfahren.

Ich flog am letzten Tag des Jahres von El Calafate nach Buenos Aires. Der Flug dauerte knapp drei Stunden und zeigt mir mal wieder, wie riesig nicht nur das Land Argentinien, sondern der ganze Kontinent ist. In BA angekommen, ging es direkt ins Hostel und von da aus zum Silvesteressen bei Ninah.

Ninah ist gebürtige Südafrikanerin, die in Australien aufgewachsen ist und ich die ich in Viña Del Mar in Chile kennengelernt und in Pucon noch einmal getroffen hatte. Sie studierte hier in BA und ich sagte ihr, dass sie doch bitte eine Party organisieren solle, da ich ja erst spät ankomme. Gesagt, getan, organisierte sie ein super leckeres kolumbianisches Abendessen mit Freunden und einem Teil ihrer Familie, die gerade zu Besuch war. Nach dem Abendessen ging es zum Feuerwerk schauen in den alten Hafen Puerto Madero. Bürgerkriegsähnliche Zustände wir in Berlin waren da Gott sei dank nicht, aber die Leute feierten ausgiebig mit Freunden und Familien am alten Hafenkanal bei angenehmen 24 Grad in der Nacht.

Danach wollten wir noch in eine Bar, die aber erstaunlicherweise bereits geschlossen hatte. Nach einigen Uberfahrten und lustigen Zufällen landeten wir auf einer Privatparty von Argentiniern, Venezuelanern, Kolombianern und Brasilianern. Diese ging dann bis früh um 6 und ich fiel nach über 25 Stunden todmüde auf den Beinen ins Bett. Die folgenden Tage schaute ich mir die verschiedenen Stadtviertel von BA an, besuchte Museen und Theater, war gut und viel feiern und lernte eine Menge neuer Leute kennen.

Buenos Aires zählt für mich zu den tollsten Städten meines Trips. Es erinnert ein wenig an Paris oder México City. Die Stadt, hat nur drei Millionen Einwohner, jedoch zählt die Metropolregion mit knapp 13 Millionen zu einer der größten und bevölkerten Gegenden Südamerikas. Direkt am Rio de La Plata gelegen, war Buenos Aires ein wichtiger Handelshafen nach Europa und bescherte der Stadt vor allem zu Beginn der industriellen Revolution ziemlichen Reichtum.

Buenos Aires ist durch die vielen italienischen Auswanderer geprägt. Das spiegelt sich in Sprache, Architektur und Kultur wieder. Außerdem gibt es hier die größte jüdische Bevölkerung Südamerikas. Alles in allem ein Meltpot der Kulturen, da die Wirtschafts- und Finanzmetropole Menschen aus aller Welt anzieht und unheimlich viel an Kultur, Musik, Tanz (Tango!) und mehr zu bieten hat.

Ich empfand die Stadt auch als relativ sicher. Nie hatte ich irgendwelche komischen Momente, in denen mein Bauch mir sagte, dass ich besser verschwinden sollte. Naja ich verbrachte die Zeit auch nur in den zentralen Vierteln wie Ricoletta, Palermo, Puerto Madero, San Telmo und natürlich La Boca mit dem Besuch des Boca juniors Stadion, in dem einst Maradona die Massen begeisterte.

Nach fast einer Woche suchte ich etwas mehr Ruhe und so entschied ich mich, für ein paar Tage ins benachbarte Uruguay zu fahren. Der Rio Plata trennt Argentinien und Uruguay und somit ist eine Fährfahrt nach Colonia del Sacramento die einfachste Möglichkeit. Ich hatte bis dahin von Uruguay überhaupt keine richtige Vorstellung und ich glaube, dass das den meisten so geht.

Uruguay ist das zweitkleinste Land Südamerikas und nur halb so groß wie Deutschland. Es leben auch nur 3 Millionen Menschen da, aber es gibt dafür knapp 12 Millionen Rinder, die in den flachen Grasweiden – den sogenannten Pampas – ein scheinbar glückliches Leben führen. Uruguay ist auch erstaunlich liberal. Neben Argentinien erlaubte man hier als einer der ersten Länder das Heiraten gleichgeschlechtlicher Paare, legalisierten Marijuana und ist mit 45% Atheisten erstaunlich „ungläubig“ für Südamerika. Insgesamt sehr entspannte, herzliche und offene Menschen.

Ich verbrachte einen Tag in der ältesten Stadt des Landes – Colonia. Sie hat nicht nur eine wunderschöne koloniale Architektur, sondern man konnte von hier auch jeden Abend hervorragende Sonnenuntergänge über der Plata genießen. Die Spanier und Portugiesen stritten sich immer wieder um die Stadt und letztendlich sorgten die Britten für ihre Unabhängigkeit. Ein wenig erinnerte mich die Stadt an Trinidad auf Cuba inklusive der vielen alten Autos, die durch Colonia fahren.

Von Colonia ging es dann mit dem Bus knapp drei Stunden in die Hauptstadt Montevideo. Hier leben rund die Hälfte aller Uruguayer. Die Stadt selbst machte auch einen deutlich ruhigeren und entspannteren Eindruck als BA. Neben dem großen Hafen gibt es eine schöne Altstadt mit vielen Fußgängerzonen, die zum Schlendern einladen. Die Stadt war aber schon sehr tranquilo, da die meisten Montevideoaner im Sommerurlaub sind. Den verbringen sie weiter die Küste entlang in Punta Del Este – dem Miami von Uruguay.

Genau dahin trieb es mich nach einem Tag sightseeing und so ging es weitere zwei Stunden mit dem Bus nach Punta Del Este. Architektonisch schön ist es ja nicht, da Hochhäuser und Apartmenthäuser die Optik prägen. Es ist halb Buenos Aires hier im Sommerurlaub und selbst die Brasilianer kommen hier her zum Sonnen, Feiern, Sehen und gesehen werden. Aber ein wenig Strand und Sonne tanken, im Meer schwimmen und die eine oder andere Reggaetonparty mitnehmen, kann ja nicht schaden. Leider ist auch alles krass überteuert und so zahlte ich das wohl teuerste Hostel meiner Reise hier. 35€/Nacht für ein 10er dorm 😳 das war schon hart. Das einzig Gute ist, dass man in Restaurants und Bars bei Zahlung mit ausländischer Kreditkarte die 22% Steuern nicht zahlen muss. Da ist dann der Ginteuer nur noch teuer und nicht sehr teuer. 😝

Von Punta Del Este ging es dann wieder zurück nach BA. Hier organisierte ich ein wenig meine nächsten Reiseziele, Busfahrten und Flüge, wusch meine Wäsche und verabschiedete mich von neugewonnenen Freunden mit einem landestypischer Asado.

Nächstes Ziel und damit die letzte Etappe im tollen Argentinien sind die Iguazú-Wasserfälle im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay. Von dort wird dann der nächste Bericht sein.

Das argentinische Patagonien 🇦🇷 – El Calafate & El Chaltén

Es heißt nicht umsonst „das Ende der Welt“ , denn weiter südlich als Punta Arenas ging es nun wirklich nicht. Die einzige Option, noch südlicher zu kommen, wäre ein Fährtrip nach Feuerland gewesen. Leider reichte mir die Zeit nicht und so behalte ich mir noch einige Flecken offen für meinen nächsten Besuch dieser schönen Gegend.

Mir verblieb der Wechsel von Chile nach Argentinien und genau das tat ich dann auch. Die Ostseite Patagoniens in Argentinien bietet auch unbeschreiblich schöne Gegenden und Orte und ich beschloss, per Bus die fünf Stunden dauernde Reise von Puerto Natales ins argentinische El Calafate zu fahren.

El Calafate ist eine sehr touristische Stadt, viele Stunden entfernt von der nächsten bewohnten Gegend. Berühmt ist es durch den nahe liegenden und einfach erreichbaren Gletscher Perito Moreno, den ich am nächsten Tag natürlich besuchte.

Da die Busfahrt für 30€ hin- und zurück zu teuer war, entschied ich mich spontan zu hitch-hiken. Schnell eine knappe Stunde ans andere Ende der Stadt gelaufen, 20 Minuten gewartet und schon nahm mich ein supernettes Pärchen aus Pensilvania mit, die mit ihrem Truck einmal von Süden nach Norden in Argentinien und Chile unterwegs waren und noch einen Platz frei hatten.

Der Eintritt zum Gletscherpark war trotzdem mit 25€ ganz schön happig, aber so ist das leider in Patagonien. Der Blick, den man auf dem gut ausgebauten,  vier Kilometer langen Rundwanderweg über angelegte Balkone hat, ist jedoch umwerfend.

Der Gletscher ist einer der wenigen, die nicht schrumpfen, sondern sich seit knapp 40 Jahren im Gleichgewicht halten. Mit 70m Höhe und 5km Breite ist der circa 35km lange Gletscher einer von über 90 Abflussgletschern des südpatagonischen Eisfeldes, dem drittgrößten Kontinentalgletschergebiet der Welt nach der Antarktis und Grönland. Die Gesamtlänge beträgt rund 360km und an den dicksten Stellen ist das Eis circa 1400m dick!

Wir beobachteten fast minütlich, wie große und kleine Eisbrocken vom Gletscher abbrachen und ins Wasser fielen. Das Knacken und Krachen hörte man ununterbrochen. Das kommt wohl von den circa zwei Metern, die sich der Gletscher jeden Tag nach vorne schiebt. Die tiefblauen Farben waren einfach fantastisch. Die Bilder sprechen wieder mal für sich.

Von El Calafate fuhr ich dann mit dem Bus nach El Chaltén. Entlang riesiger Gletscherseen wie dem Largo Argentino fuhr der Bus in die Wanderhauptstadt Argentiniens. Mit mehr als 160km Wanderwegen um das berühmte Fitzroy-Massiv zieht es neben Wanderern auch viele Kletterer und Bergsteiger an.

In El Chaltén traf ich auch Chris und Lilly wieder. Das waren die zwei aus Pensilvania, die mich mit zum Gletscher Perito Moreno nahmen und wir entschieden uns spontan, mit dem Zelt loszuziehen und neben den Fitzroy auch den Cerro Torre anzuschauen und eine Nacht am Fuße der Laguna Torre zu zelten, um den Sonnenaufgang anzuschauen.

So wanderten wir knapp 30km in den 2 Tagen und hatten ziemliches Glück mit dem Wetter am ersten Tag. Fitzroy zeigte sich von seiner schönsten Seite. Der Sonnenaufgang war toll, auch wenn wir den Torre nicht sahen, freuten wir uns an einem wunderschönen Regenbogen, denn es regnete wieder einmal – Patagonien halt 😉

Damit hatten wir aber noch nicht genug vom Wandern. Von einigen Leuten erfuhr ich vom sogenannten Circuito de Huemul, einem der beeindruckendsten Wanderungen hier im Süden. Er führt vier Tage am Lago Tunél vorbei, über einen Gletscher zum Paso de Viento hinter die Bergkette, die das patagonische Eisfeld einkesselt. Über den Pass kommend, sollte man hier den Blick aufs Eisfeld bekommen. Die Geschichten um den Trek klangen einfach zu spannend, um ihn nicht anzugehen und so suchte ich mir Mitstreiter, die darauf Lust hatten.

Lustigerweise traf ich im Burger&Beer Aaron aus Pucon wieder. Der gebürtige New Yorker fährt seit sechs Monaten mit dem Motorrad von Kolumbien bis nach Patagonien und kam gerade von der Careters Austral. Er wollte eben genau diesen Trek auch machen und so gingen die Vorbereitungen für den nächsten Tag los.

Bei den Parkbehörden hatten wir uns bereits am Tag zuvor registriert – sie meinten, dass sei für den Fall, dass wir nicht zurückkommen sollten, eine Search&Rescue – Crew schicken. Außerdem benötigten wir auch noch Gurtzeugs, aber dazu später mehr. Abmarsch war 6:30 Uhr morgens, um das günstige Wetter zu nutzen. Wir entschieden uns deshalb auch, den Trek von vier auf drei Tage zu kürzen. So mussten wir am ersten Tag 30km und 1500 Höhenmeter zurückzulegen, damit wir über den Paso de Viento (windiger Pass) kamen, der wie sich später herausstellte tatsächlich recht stürmig war.

So ging es bergauf in das Tal des Rio Tunél, vorbei am ersten Campingplatz, bei dem unser Gurtzeug zum ersten Mal zum Einsatz kam. Wir mussten nämlich über den Fluss kommen und der Eiswasser führende Fluss war tief und wild. Aber wir fanden eine Zipline, an der wir uns über den Fluss hangeln konnten. Circa  zehn Meter über dem reißenden Fluss ging es hinüber – ein wahrer Adrenalinrausch!

Von hier aus ging es nun circa eine Stunde über einen Gletscher Richtung Paso de Viento. Um diesen zu erreichen, stiegen wir circa 700m steil bergauf. Der Wind war schon unten ganz schön stark, aber oben angekommen blies er uns fast von den Füßen. Ich schätze, dass so manche Böe locker 100kmh oder mehr hatte. Jedoch hatten wir von oben den ersten atemberaubenden Blick auf das Eisfeld.

Nun ging es noch circa 3,5h entlang einer riesigen Moräne zu unserem ersten Campingplatz für die Nacht. Es gab ein kleines Refugio in dem man  Kochen konnte und unser Zelt wurde durch eine kleine Steinmauer geschützt. Nach knapp 11h Wandern waren wir gut ko und die Beine brannten.

Die Nacht war aufgrund des Sturmes eher unruhig und so manchmal dachte ich, dass wir samt unserem Zelt wegfliegen. Trotzdem schliefen wir 12 Stunden und machten uns als letzte Wandergruppe auf den 18km langen Weg entlang des patagonischen Eisfeldes, über den Paso de Huemul in Richtug des zweiten Campingplatzes. Um dort hinzugelangen, mussten wir wieder 600m absteigen und einmal uns sogar abseilen.

Dieser zweite Campingplatz war der schönste auf dem ich jeweils war. Direkt am Lago Argentino gelegen, mit Blick auf das Ende des Gletschers und mit riesigen Eisbergen direkt vor unser Nase. Aaron hatte noch eine kleine Flasche Whiskey dabei, die wir uns genüsslich mit sicher 5000 Jahre altem Gletschereis gönnten. Durch ein paar Windböen wurden wir beide um halb zwei wach und von einem überwältigenden Sternenhimmel überrascht und schossen ein paar tolle Fotos. Thanks Aaron for some of the picture!

Zum Sonnenaufgang klingelte der Wecker und wir sahen, wie die Sonne blutrot die Berge und die Eisberge anstrahlte. Nach dem Frühstück ging es wieder los und mehr irrend als einem Pfad folgend liefen wir zur Bahia Tunél. Hier konnten wir fast über den gesamten Lago Argentino in seinem typischen Gletscherblau schauen. Muy Bueno!

Eine letzte Flussüberquerung mit dem Gurtzeugs war trotzdem noch nötig, aber mittlerweile waren wir ja Profis darin. Ein netter Einwohner nahm uns in seinem Auto zurück nach El Chaltén, wo wir uns verdient ein halbes Kilo schweres Argentinisches Steak gönnten. Que rico!

Für mich war der Huemul der schönste Trek, den ich in Patagonien gewandert bin und ich würde ihn alleine für den zweiten Zeltplatz noch mal laufen. Also wer Lust hat und mich hierher zurück mitnimmt, ich bin dabei!

Ciao ciao Patagonia, für mich gehts nun weiter Richtung Norden. Nächster Stopp, Buenos Aires.