Nature’s little secret – The British Virgin Islands 

Hallo alle zusammen!

Die letzten 2 Wochen war ich auf den BVI’s zum Segeln mit der besten Crew, die es gibt! Bevor ich ein wenig über die Tage schreibe, möchte ich Björn, Carsten, Ilse, Anna, Julia, Nico und Gerrit für die wunderschönen zwei Wochen danken. War wirklich klasse mit euch und ich würde direkt wieder die Leinen werfen und lossegeln ⛵️ .


Los ging es von Havanna mit dem Flieger nach Fort Lauderdale, Puerto Rico auf San Juan und dann nach Beef Island. Der kurze Zwischenstopp in den USA war schon wieder ein kleiner Kulturschock nach den knapp 4 Wochen auf Kuba. Kommerz überall! Der letzte Flug war schon sehr spannend, da die Maschine gerade einmal 9 Sitzreihen a 3 Sitze hatte und auch nur 20 Minuten ging. Aber gut, der Flughafen auf Beef Island ist auch nicht für größere Maschinen geeignet.


Dort angekommen, wurde ich vom Moorings Shuttle abgeholt und zur Marina gefahren, wo bereits die Affenbande auf mich wartete. Herzliche Begrüßung, Gin Teuer und ein gemeinsames Abendessen rundeten den Abend ab.


Am nächsten Morgen war Briefing sowie Boots- und Sicherheitseinweisung und schon ging es los. Björn steuerte das Boot sauber aus der Box und nach 10 min Motortuckern waren die Segel gesetzt.


Die British Virgin Islands sind eine 150qm große Inselgruppe mit 28000 Einwohnern im Norden der Antillen. Sie unterliegen der britischen Krone und bestehen aus rund 60 Inseln, wovon nur ein paar bewohnt sind.  Hauptwirtschaftskraft sind der Tourismus, allem voran das Verchartern von Booten und Money Offshoring (Steueroase!). Die grünen Inseln haben traumhafte Buchten mit tollen Stränden, viel Natur und fischreiche Riffe mit Schildkröten, Rochen und jeder Menge anderer Tiere und Pflanzen.


Unser Boot hieß „Sea U Later“ und war eine 48 Fuß lange Benneteau Segelyacht. Wir hatte. 4 Kabinen für je 2 Leute, eine große Küche und den Luxus eines Generators mit Klimaanlage. Das Boot war gerade mal 4 Monate alt und top in Schuss. Hinter uns zogen wir immer unser 15PS Dinghi, um damit an Land zu fahren oder um einfach ein wenig durch die Mooringfelder oder durchs Wasser zu brettern (stimmts Ilse und Julia? 😉
Unsere Route führte von Road Town auf Tortola nach Norman Island, Cooper Island, Spanish Town auf Virgin Gorda, Bittet End im North Sound von Virgin Gorda, Anegada, Cane Garden, Joost Van Dyke und wieder zurück nach Tortola. Das Segelrevier ist wirklich klasse mit beständigem Wind aus Osten, konstant mit 10-20kn und kaum Wellengang, 27 Grad warmen türkis blauem Wasser, tagsüber 30 Grad  und in der Nacht 25, guter Infrastruktur mit Moorings zum Festmachen über Nacht und genug Möglichkeiten Wasser und Bier nachzutanken.

Also ein perfektes Anfängerrevier in der Karibik. In den 12 Tagen segelten wir mehr oder weniger alle großen Inseln ab und verbrachten viel Zeit mit nichts tun, chillen, segeln, schnorcheln, schwimmen, guter Musik hören, quatschen und natürlich essen und gelegentlichem „Saufi Saufi“ 😜.


Die Stimmung war klasse und so verflogen die zwei Wochen wie im Flug. Letzten Sonntag flogen dann die Berliner via Sint Maarten und Paris zurück nach Berlin und ich via Fort Lauderdale zu meinem nächsten Ziel Cartagena in Kolumbien.

Vielen Dank für die tollen Tage – ich glaube, dass die Bilder mehr sagen als weitere Worte von mir. Ach ja, es gibt auch noch unseren kleinen Filmtrailer hier